Hyperverse Seriös oder Scam? Faktencheck und Erfahrungen

Hyperverse ist ein seit ein sehr beliebter Strukturvertrieb in der Kryptowelt, welcher vor allem in den letzten 2-3 Jahren großen Zuwachs auch im deutschsprachigen Raum erreicht hat. Doch wie seriös ist das Unternehmen und handelt es sich womöglich sogar um einen Scam?

In diesem Artikel beleuchten wir objektiv alle Fakten und teilen persönliche Erfahrungen mit dem Krypto MLM.

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Faktencheck

Nachfolgend ist ein Überblick der wichtigsten Fakten zum Unternehmen. Hier handelt sich nicht um Meinungen, sondern belegbare Tatsachen. 

Rechtsträger

Einer der ersten Anhaltspunkte für eine oberflächliche Due Diligence Prüfung ist das Impressum der Website und dem Rechtsträger der dahinter steht. In beiden Fällen wird man enttäuscht. Man findet kein Impressum und auch keinen Rechtsträger, welcher dahinter steht. Das ist schonmal eine klares Ausschlusskriterium, wenn es um seriöse Investments geht. 

Angeblich, laut Aussagen diverser Vertriebler, gehört die Hyperverse zur Hypertech Gruppe. Im Organisationchart findet man jedoch nur Hyperfund. Auch der oftmals geworbene Dienst Hyperpay ist in diesem Chart nicht zu finden. Ganz im Gegenteil liest man auf Twitter klare Distanzierungen vom Unternehmen Hyperpay zu Hyperverse.

Da es aktuelle keine belegbaren Dokumente (wie Auszüge aus Firmenbuch, Handelsregister etc.), die normalerweise Standard sind, gibt muss man hier klar von einer aktiven Verschleierung sprechen. 

Whitepaper

Wenn man sich nun das Whitepaper ansieht, erhält man über 10 Seiten (verhältnismäßig wenig) technische Einblicke in das Projekt, jedoch fehlt auch hier jegliche Spur von Verantwortlichen. Weder persönliche noch juristische Identitäten werden genannt. 

Provisionsmodell

Ein Punkt, der immer wieder bei derartigen Projekten auffällt, ist das unrealistisch hohe Provisionsmodell. Das Ausschütten von Provisionen, um durch Vertriebspartner zu wachsen ist natürlich ein legitimes Werkzeug, um Wachstum des Unternehmens anzutreiben.

Jedoch man dies auch mit einer gewissen betriebswirtschaftlichen Realität einhergehen. Im Falle von Hyperverse werden aktuell akkumulativ 83% an Provisionen ausgeschüttet. Somit bleiben den Unternehmen nur noch

Ein einfaches Rechenbeispiel schafft Klarheit:

Wenn Hyperverse (wie es aktuell beworben wird) 0.5% am Tag ausschüttet, wären das etwa 15% Rendite pro Monat. Bei einem Invest von 10.000€ würden somit nach einem Monat 11.500€ am Konto liegen.  Aber von diesen 10.000€ gehen 8.300€ direkt an den Vertrieb und die Bezahlung von Provisionen. Somit stehen dem Unternehmen 1.700€ zur Verfügung, um daraus 11.500€ zu machen. Somit müsste Hyperfund in Wahrheit im ersten Monat konstant +676% Rendite erzielen um dieses Ziel zu erreichen. Das hat noch kein Fund der Welt über einen längeren Zeitraum nachhaltig erzielt. 

Coins und Chartanalyse

Hyperverse hat in den letzten Jahren auch eigene Coins bzw. Tokens rausgebracht und diese sind mittlerweile auch Charttechnisch auf coinmarketcap gelistet. Nachfolgend ein kurzer Einblick in den Verlauf seit ICO bzw. ITO.

Molecular Future – MOF

Man muss kein Experte im Bereich Chartanalyse sein, um zu erkennen, dass dieser Chart nach Manipulation schreit. Es gibt keine natürlichen Zyklen, sondern vielmehr Pumps und Dumps. Aktuell sind wir seit Anfang des Jahres auf etwa 0. Somit ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Ein nachhaltiges Wiederbeleben des Kurses ist nach diesem Zeitraum so gut wie ausgeschlossen. 

HyperVerse – HVT

Dieser Chart sieht zwar anders aus, ist aber genauso negativ. Denn seit Beginn befindet sich der HVT durchgehend in freiem Fall. Hier gab es keine Pumps sondern stetigen Kursverlust über Monate. Aktuell steht auch der HVT auf etwa 0. Auch hier ist ein Auferstehen unrealistisch. 

Warnung durch BAFIN, FMA & FCA

In zahlreichen Ländern laufen bereits die Ermittlungen gegen Hyperfund bzw. Hyperverse. Allen voran die BAFIN (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) aus Deutschland, sowie gleichartige Einrichtungen aus UK (FCA –  Financial Conduct Authority), Neuseeland (FMA – Financial Service Authortiy) und viele mehr. Das aus gutem Grund. 

Erfahrungen

Wir persönlich im Blockfella Team haben angesichts der oben genannten Fakten nicht in Hyperverse investiert. In unserem Umfeld und aus unserer Community gibt es jedoch einige Personen die das getan haben.

Das Feedback von diesen Personen fällt sehr negativ aus. Denn seitens des “Unternehmen” gibt es sehr viele widersprüchliche und fragwürdige Statements zu aktuellen Produkten, aber auch zur Roadmap. 

Aktuell ist es sogar so, dass die meisten seit Wochen keine Auszahlungen mehr bekommen. 

Zukunft

Aus Hyperfund wurde letztes Jahr Hyperverse und aktuell gibt es wieder Gerüchte, dass es ein Rebranding bzw. Nachfolgeprojekt geben wird. Sobald wir mehr dazu wissen, aktualisieren wir selbstverständlich wieder diesen Artikel.

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Fazit – Scam oder Seriös?

Unser Fazit fällt hier relativ klar ist. Hier muss man von einem gut getarnten Scam ausgehen. Die fehlende Transparenz bzw. der aktive Versuch Rechtsträger und verantwortliche zu verstecken, sind klare No Gos. 

Unterstützt wird diese Fragwürdigkeit durch Verfahren seitens zahlreicher Finanzaufsichtsbehörden wie FMA, FCA und BaFin.

Die Kurse beide Coins sind kaputt und auch das angekündigte Nachfolgeprojekt macht keinen seriösen Eindruck. 

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